Für jede individuelle Küchenplanung wird erneut aus Hersteller-Preislisten für Schränke, Geräte und Arbeitsplatten kalkuliert, oft ergänzt um Sonderanfertigungen nach Aufmaß vor Ort.
Küchenstudio-spezifische Untersuchungen dazu sind uns nicht bekannt. Strukturell ist die Kalkulationsarbeit aber vergleichbar mit anderen handwerklich geprägten Gewerken: Dort zeigen Branchenrecherchen 30 bis 60 Minuten pro Angebot, mit deutlichem Einsparpotenzial durch Automatisierung.
Ein Chat-Assistent kann einen Angebotstext formulieren, hat aber keinen Zugriff auf die tatsächlichen Hersteller-Preislisten oder frühere Kalkulationen des Studios. Die eigentliche Arbeit, Positionen und Preise zusammenstellen, bleibt dabei bestehen. Gelöst wird das erst, wenn die vorhandenen Preislisten direkt in einen automatisierten Ablauf eingebunden werden.
Planungssoftware, Hersteller-Preislisten, E-Mail. Der genaue Tool-Stack hängt vom jeweiligen Studio ab.
Das fertige Angebot geht immer zuerst durch eine Freigabe, bevor es an den Kunden geht. Automatisiert wird das Zusammenstellen der Positionen, nicht die endgültige Entscheidung. Das erfüllt zugleich die Pflicht zur menschlichen Aufsicht bei KI-gestützten Entscheidungen nach dem EU AI Act.